Geeignet für Kinder ab dem Vorschulalter!

Kann sich Ihr Kind schlecht konzentrieren, träumt es oft vor sich hin? Hat es Probleme mit der Feinmotorik, hält den Stift sehr verkrampft und schreibt deshalb nicht gerne? Kann es keinen Purzelbaum oder tut es sich schwer, einen Ball zu fangen? Leidet Ihr Kind unter Reiseübelkeit oder kann sich schlecht orientieren? Hat es erst spät radfahren oder schwimmen gelernt? Ist es oft schreckhaft und ängstlich, kann sich schwer auf Neues einlassen? Liest es ungern und kann den Sinn hinter einem Text nur schwer erfassen? Macht es manchmal den Eindruck, noch nicht reif zu sein?

Dies sind nur einige Hinweise darauf, dass bei Ihrem Kind frühkindliche Reflexe noch aktiv sein könnten.

Schul- und Lernprobleme wie z.B.

  • Lese- und Rechtschreibschwäche
  • Unruhe und Unkonzentriertheit
  • Fehlende Impulskontrolle (Wutanfälle, häufiges Weinen)          

Motorische Problematiken wie z.B.

  • Schlechte Körperkoordination
  • Ungeschicklichkeit
  • Gleichgewichtsstörung
  • Unkoordinierte Fein- und Grobmotorik (häufiges Stolpern)

Erschwerte Wahrnehmung, wie z. B.

  • Verschwimmende Buchstaben, Doppelbilder sehen
  • Geräusche können schlecht geortet werden
  • Orientierungsprobleme (Uhrzeit und räumlich)

Die gute Nachricht: bestehende Restreaktionen frühkindlicher Reflexe können mit Hilfe der RIT- Reflexintegration gut  behoben werden!

Was sind frühkindliche Reflexe?

Die frühkindlichen Reflexe entwickeln sich z. T. schon im Mutterleib und sind maßgeblich beteiligt am Ablauf des genetischen Programmes. Unsere Entwicklung vom hilflosen Säugling zum aufrecht gehenden Menschen verläuft nach einem streng ablaufenden genetischem Muster. Um von der unwillkürlichen in die bewußt gesteuerte Bewegung zu kommen, bedarf es viel Übung und taktiler Stimulation (z.B. Robben, Rollen, Krabbeln). Dabei bilden sich in unserem Gehirn immer mehr neuronale Verknüpfungen, bis ein Bewegungsmuster perfekt funktioniert. Die Stimulation immer neuer Neuronen bewirkt die gute und stabile Verknüpfung der Neuronen und der unterschiedlichen Gehirnteile untereinander, die frühkindlichen Reflexe werden aufgelöst (integriert) oder in andere, lebenslang notwendige reife Reflexe umgewandelt. Durch verschiedenste Umstände kann dieser Prozess nicht oder nur unvollständig ablaufen und Restreaktionen bestehen bleiben.

 

Einige Beispiele für solche Ereignisse:

  • Stress während der Schwangerschaft oder unter der Geburt
  • langes Liegen während der Schwangerschaft
  • Kaiserschnitt
  • eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten in den ersten Lebensjahren
  • Auslassen der Krabbelphase bzw. zu kurze Entwicklungsschritte

Mehr dazu unter www.rit-reflexintegration.de


Die Bedeutung nicht integrierter frühkindlicher Reflexe in Bezug auf die neuronale (Schul-) Reife

Wenn frühkindliche Reflexbewegungen noch ganz oder teilweise aktiv sind, können sie jederzeit ausgelöst werden und verursachen unwillentliche Restmuskelreaktionen. Nicht integrierte, d.h. nicht aufgelöste Reflexe haben direkte Auswirkungen auf die Motorik, die Raumorientierung, auf Sehen und Hören. Sie sind ein Zeichen neuronaler Unreife, also fehlender oder schwacher Nervenverknüpfungen im Gehirn und können sich z.B. durch Konzentrationsprobleme, fehlende Impulskontrolle, nicht still sitzen können, Buchstaben verdrehen, Orientierungsschwierigkeiten, sowie Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten äußern. 

Spätestens nach der Einschulung fallen diese, für das Kind unkontrollierbaren, motorischen Verhaltensweisen auf und werden oft mit der Diagnose ADHS und / oder Legasthenie belegt. Neuronale Unreife bedeutet somit auch, dass die Potenziale der unterschiedlichen Gehirnareale noch nicht ausreichend abrufbar sind und damit oft der Grund für Lern- und Verhaltensprobleme ist. Kinder mit diesen Anliegen sind meist noch nicht schulreif im neuromotorischen Sinne.

RIT ist mehr als reine Reflexintegration. Es ist eine ideale Kombination aus verschiedenen Techniken zu einem ausgereiften Ansatz!

 

Reflexintegration bietet mit einem Trainingsprogramm, begleitet durch fachkundige Experten, einen effizienten Lösungsansatz für Kinder. Die Reifung des zentralen Nervensystems kann nachgeholt werden. Erfahrungen zeigen uns, dass die oben aufgeführten Symptome zurückgehen und von Fall zu Fall ist es auch möglich eine medikamentöse Behandlung abzusetzen.

Durch die Kombination mit Techniken aus dem Coaching wirkt die Reflexintegration noch schneller und effizienter.


Wie funktioniert RIT im Einzeltraining ?

Reflexintegration ist ein Prozess, der durch spezielle Übungen angeregt wird. Nach einem ausführlichen Anamnese- Gespräch teste ich die neuronale Reife und ob noch nicht integrierte Reflexe vorhanden sind; wenn ja, zeige ich dem Kind und der Begleitperson die passenden Übungen, die dann als "Hausaufgabe" mitgegeben werden. Das bedeutet eine Investition von ca. 10 Minuten pro Tag, 5x in der Woche. Die meisten Klienten nehmen dies gerne auf sich, weil die Übungen ihnen meist Spaß machen und sie außerdem schnell spüren, dass sich etwas verändert und es ihnen gut tut. Nach ca. vier Wochen findet der nächste Termin statt und weitere Reflexe werden getestet und bei Bedarf integriert, bis alle nötigen neuronalen Netze aktiviert sind. 

Reflexintegrationstraining ist eine Kombination von erprobten Methoden, die dazu dienen, die Schul- und Lernprobleme sowie motorische Problematiken (fehlende neuromotorische Schulreife) von Kindern zu überprüfen, den individuellen Entwicklungsbedarf festzustellen und mit einem gezielten Unterstützungsprogramm eine Förderung des Kindes zu ermöglichen. Durch bilaterale Stimulationsmethoden wird dieser Entwicklungsprozess unterstützt.


Jetzt neu erschienen: Das Buch zu RIT

Immer mehr Kinder haben Verhaltens- und Entwicklungsprobleme, die sich vor allem in der Schule bemerkbar machen. Ein bisher unerkannter Auslöser dafür sind Überreste von frühkindlichen Reflexen, die im Babyalter der Gehirnreife dienen. Bleiben diese Reflexe durch Stress und andere Umweltfaktoren aktiv, kann das zu Lese- und Schreibschwächen, verkrampfter Stifthaltung, Herumzappeln, Kopfschmerzen und sogar zu Asthma und anderen chronischen Krankheiten führen. Mit einem einfachen Training lässt sich diese Restaktivität jedoch langfristig hemmen, was zu einer erheblichen Besserung des Verhaltens, der Leistung und Gesundheit der Kinder führt.

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Die Autoren:

Christine Sieber, geboren 1954, ist Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Ausbildungen in Traumapädagogik und Bindungstheorie sowie EMDR- und Brainspotting-Therapeutin und Wingwave Coach. Sie gründete 2012 die RIT-Methode zur Integration frühkindlicher Reflexe, gibt Einzelsitzungen für Kinder und ist RIT-Lehrtrainerin.
Dr. Carsten Queißer, geboren 1967, ist Kinderarzt in eigener Praxis. Er studierte an der LMU in München und absolvierte seine Facharztausbildung in Hildesheim. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit den frühkindlichen Reflexen und ihren Auswirkungen bei Kindern. Weiterhin ist er einer der ersten Kinderärzte in Deutschland mit der Ausbildung zum Therapeuten für funktionelle Medizin und Stressmedizin (IFMS). Carsten Queißer ist verheiratet, Vater von drei Kindern und lebt in Bad Harzburg.